Peter Wess
Geboren 1983 in Fünfkirchen. Er besuchte das Ungarisch-Deutschsprachige Schulzentrum in Fünfkirchen (heute Valeria-Koch-Bildungszentrum), danach Jurastudium. Hauptberuflich Jurist, er wohnt und arbeitet bereits seit vierzehn Jahren mit seiner Familie in der Stadt Kecskemét. Er hat vier Kinder. Die Familie Wess stammt aus dem Branauer Dorf Feked, mit dem Peter Wess bis heute tief verbunden ist.
In ungarischer Sprache erscheinen bislang zwei Romane von ihm: A bal lator lemászik a keresztről, Napkút Verlag (2019), und A bálnák tudják, de nem mondják meg, csak énekelnek, Napkút Verlag (2022), ferner einige Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien.
Seit 2022 schreibt er auch auf Deutsch. Erschienen sind von ihm in der „Neuen Zeitung“ und in der Beilage „Signale“ ein Kurzgeschichtenzyklus mit dem Titel Dreizehn Monate, ein Auszug aus seiner Kurzgeschichte Der Letzte sowie Gedichte im Fekeder Dialekt.
Er versucht die gewöhnlichen ungarndeutschen Themen in seinen Werken neu anzugehen und auch neue Themen in die ungarndeutsche Literatur hereinzuholen.
Er arbeitet an einem Mundartwörterbuch seines Herkunftsortes, an einem Hörspiel und übersetzt seinen ungarisch bereits erschienenen Märchenroman ins Deutsche.