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Gábor Kerekes

Geboren 1961 in Budapest. Schulen in Wien, Budapest und Berlin, Abitur in Berlin, danach Studium der Germanistik und Anglistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der ELTE in Budapest.

1985 Assistent an der Germanistik der Universität in Szegedin (damals JATE), dann Oberassistent und Dozent an der Germanistik an der Hochschule Steinamanger, seit 1995 an der ELTE.

Derzeit habilitierter Universitätsdozent am Lehrstuhl für Deutsche Literatur und Kultur am Germanistischen Institut der ELTE und Leiter des Ungarndeutschen Forschungszentrums ebendort.

Dissertation zum Dr. univ. über „Theodor Fontanes Literaturtheorie und die deutsche Klassik”, zum PhD über „Das Ungarnbild in der österreichischen Literatur 1880–1945”. Habilitationsarbeit über „Die Rezeption der Werke Robert Musils in Ungarn”. Habilitationsvortrag über die ungarndeutsche Literatur.

Über 500 Veröffentlichungen zu den deutschsprachigen Literaturen, mehr als die Hälfte davon wissenschaftlicher Natur. Erschienen in Ungarn, Österreich, Deutschland, in der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Polen, Slowenien, Kroatien, Rumänien und den USA.

Über hundert Veröffentlichungen zur ungarndeutschen Literatur und Kultur.

Herausgeber der ungarndeutschen Literaturanthologie „Mehrstimmig” (2021) und der Reihe „Mitteleuropa”, die Werke betreut, die mit der deutschsprachigen Kultur Ungarns in Verbindung stehen – sowohl Primär- als auch Sekundärliteratur.

1987–2002 technischer Redakteur, dann Redakteur, schließlich Chefredakteur von „Filológiai Közlöny”, der wissenschaftlichen Vierteljahresschrift der Ungarischen Akademie der Wissenschaften zur Weltliteratur.

1996–2016 Vorstandsmitglied der Internationalen Robert-Musil-Gesellschaft (IRMG).

Alexander-von-Humboldt-Forschungsstipendiat, Werfel-Stipendiat und Bolyai-Stipendiat.

Lebt in Werischwar, wo er jahrelang Mitredakteur der Nationalitätenseiten der städtischen Zeitung war, und wo er in das Leben der ungarndeutschen Gemeinschaft eingebunden ist.

Mitherausgeber des Bandes „Kinderreime und Sprüche aus Werischwar“ (2017).

Als Mitglied des Redaktionsteams Leiter des Bereichs moderne Literatur innerhalb der literarischen Datenbank des literarischen Ressorts im Rahmen des WUM (des Wörterbuchs der Ungarndeutschen), gefördert vom ungarischen Wissenschaftsfonds OTKA.

Sporadische literarische Versuche, 2007 Sonderpreis für die Erzählung „Märznacht und Aprilmorgen“ bei der Ausschreibung durch die Ungarndeutsche Selbstverwaltung sowie den Deutschen Kulturverein in Tschawa anlässlich des 60. Jahrestages der Vertreibung der Ungarndeutschen.

Zahlreiche Übersetzungen ins Deutsche, in erster Linie wissenschaftliche Sachtexte, aber auch von ungarischen Autoren, z. B. Imre Kertész.

Vortrag über die moderne ungarndeutsche Literatur: https://www.zentrum.hu/hu/2024/10/dr-kerekes-gabor-az-elte-habilitalt-egyetemi-docense-az-1945-utani-magyarorszagi-nemet-irodalomrol/