Home
VUdAK
Magyarul
Vudak Galerie
Signale
Veranstaltungen
Einladungen
Dokumente
Kontakt

Verfolgen Sie uns auf Facebook!


Aktuelle Programme

Vernissage: 22. September, 18.00 Uhr
Galerie Sigil, 2626 Nagymaros, Magyar u. 2.


Veröffentlichungen
Reihe Literatur
Reihe Kunst
Weitere Bücher

ZeiTräume-Titelseite1.jpg
ZeiTräume - ein erlesenes VUdAK-Album



Neuerscheinung: Wittmann-Lebenswerkband "Schwarze Wolken"


Neuerscheinung: Schwarz-Szily-Wagner-Katalog "Seelenwelten"

Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Die Suche nach dem Licht
Zu Manfred Karschs transzendentaler Kunst
April 2015
TÜV Rheinland ist ein weltweit bekannter Begriff für Qualitätssicherung. Die Firma fühlt sich auch der Kunst verpflichtet, Nachhaltigkeit zu sichern und Werte zu vermitteln. Die Ausstellung „Pro Natura“ von Manfred Karsch setzt diesen Bestrebungen ein weiteres Zeichen. Denn im Budapester Sitz von TÜV Rheinland wurde die Werkschau des bildenden Künstlers Manfred Karsch in lockerer Atmosphäre präsentiert.
Bei der Vernissage am 30. April hielt Munkácsy-Preisträger, Vorsitzender der VUdAK-Sektion für bildende Kunst Ákos Matzon die amüsante Einführung in die Karsch-Ausstellung. Matzon stellte dem Budapester Publikum seine Kunstwerke schon mehrmals im TÜV Rheinlad-Sitz vor, letztes Jahr wurde sein Buchobjekt als Preis des Internationalen TÜV Rheinland Global Compact Awards an Prof. Dr. Edda Müller in Köln überreicht. Matzon hob die Wichtigkeit der Tätigkeit der TÜV Rheinland-Galerie vor, in einer Zeit, wo durch die Politik geschürte Ansichts- und Weltauffassungsunterschiede auch in die Kunst Eingang fanden. Die Befreiung der Kunst von solchen Debatten sei wichtig, dafür eigne sich diese Galerie hervorragend. Er bemerkte auch, dass die Sozialisation durch die Kunst für Ingenieure auch angebracht sei.
Die Suche nach dem Licht sei das elementare Moment in Manfred Karschs Kunst, betonte der Redner. Karsch absolvierte die Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig, wurde 1972 in Ungarn sesshaft, wohnt in der Kleinstadt Hanselbek/Érd und fand in Ungarn für seine künstlerische Tätigkeit eine gute Atmosphäre. Er war freischaffender Gebrauchsgraphiker. Bei Manfred Karsch sei die Bemühung zu spüren, den unsichtbaren Raum zu malen, wodurch das Transzendentale Einzug in seine Werke halte. Atmosphärische Kunst kennzeichne Karschs OEuvre, durch Spontaneität und Farbsymbolik entstünden innere – in der Seele existente – Landschaftsbilder. Es sei ein Dialog des Schönen, bei dem die Schönheit einerseits unser Empfinden sei, andererseits die rationalisierte Schönheit der Bilder von Manfred Karsch.
Der ausstellende Künstler ist Mitglied des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler, unter den Vernissagegästen waren auch mehrere VUdAK-Mitglieder, um dem Kollegen gratulieren zu können.
A. K.

NZ 19/2015




Ákos Matzon führte ins Werk von Manfred Karsch ein
Foto: I. F.

Content © 2004 VUdAK - Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler