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Fünfkirchen und seine Nationalitäten
Ausstellung über die deutsche Minderheit in Fünfkirchen
Oktober 2014
Im Leben der historisch bedeutenden Stadt Fünfkirchen spielten die Nationalitäten schon immer eine bedeutende Rolle und dies hat sich bis heute nicht geändert. Aus diesem Grund hat sich der Verein „Total Art“ entschlossen, die zehn in Fünfkirchen vertretenen Nationalitäten im Rahmen der Programmreihe ,,Nationalitätenrundblick“ vorzustellen. Ziel des Programms ist, dass sich die in Fünfkirchen und in der Branau lebenden Nationalitäten einem breiteren Publikum vorstellen und einander besser kennen lernen können.

Der Auftakt der Programmreihe erfolgte am 5. Mai mit der Ausstellung der Roma, im Juni folgten die Kroaten, im August die Ukrainer, im September die Serben und am 9. Oktober war es so weit: die Ausstellung über die deutsche Nationalität wurde eröffnet. Zur Vernissage der Ausstellung „Im Spiegel von 300 Jahren – die deutsche Minderheit in Fünfkirchen und in der Branau“ versammelten sich zahlreiche Besucher in der Király-Straße in Fünfkirchen und verfolgten das Geschehen.
Zu Beginn sprachen die beiden Leiterinnen des Vereins „Total Art“ über die Arbeit des Vereins, die Programmreihe ,,Nationalitätenrundblick“, die bereits durchgeführten Ausstellungen und über die noch kommenden Projekte.
Begrüßungsworte sprachen Dr. Zsolt Páva, Bürgermeister von Fünfkirchen, Dr. Zsuzsanna Gerner, Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland, und Dr. Gábor Frank, Vorsitzender der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung Fünfkirchen. Hervorgehoben wurde in den Reden, welche wichtige Rolle den Angehörigen der deutschen Minderheit in Fünfkirchen schon seit mehreren hundert Jahren zukommt. An dieser Rolle hat sich bis heute nicht viel geändert, die Ungarndeutschen sind mit ihrer Tätigkeit in den verschiedenen Bereichen des Lebens, von Politik über Wissenschaft bis hin zur Kultur, ein positives nachahmungswertes Beispiel.

Der Hauptschirmherr der Veranstaltung, Emmerich Ritter, Sprecher der Ungarndeutschen im Parlament, sprach über die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen den Vertretern der einzelnen Minderheiten und den Würdenträgern der örtlichen und städtischen Selbstverwaltungen und unterstrich die große Bedeutung der Übergabe des Valeria-Koch-Schulzentrums in die Trägerschaft der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen. Diese großzügige Geste der Stadt Fünfkirchen trug dazu bei, dass die Grundschule und der deutsche Kindergarten in der Dugonics-Straße des Schulzentrums aus EU-Fördermitteln neu entstehen konnten. Die Renovierung des Gymnasiums und des Schülerwohnheimes des Schulzentrums sind bereits in Planung.
Nach der musikalischen Einstimmung durch Schüler des Valeria-Koch-Schulzentrums unter der Leitung von Gábor Halmi und der Tanzeinlage der Haschader Tanzgruppe konnten die Interessenten dann die Ausstellung betreten, die Trachten, Handwerkerarbeiten, Literaturerzeugnisse, Fototafeln und Werke zeitgenössischer Künstler besichtigen. Bereits dieser kleine Bruchteil, der ausgestellt werden konnte, verdeutlichte, wie vielfältig das Ungarndeutschtum bis heute ist. Vor den einzelnen Fototafeln blieben kleine Gruppen stehen, die sich über die Bilder unterhielten und sich gemeinsam erinnerten.

Auch die GJU war bei dieser Ausstellungseröffnung vertreten. Es war ein wundervolles Gefühl zu sehen, welche Emotionen ein Gegenstand aus alten Zeiten, eine Handwerkerarbeit oder eine durch ein Foto hervorgerufene Erinnerung in den Menschen auslösten. Interessante Gespräche, lange Unterhaltungen machten diese Ausstellungseröffnung zu einem persönlichen Erlebnis. Die Ausstellung ,,Nationalitätenrundblick“, welche das Leben der in Fünfkirchen und in der Branau lebenden Nationalitäten in den Bereichen bildende Kunst und Handwerk, Musik, Literatur, Tanz, Theater und Design darstellt, kann ich nur empfehlen. Vorbeischauen bis Ende Oktober täglich – außer montags – von 15-19 Uhr lohnt sich (Pécs, Király utca 24)!
Als Begleitprogramm präsentieren die ungarndeutschen Dichter Josef Michaelis und Robert Becker am 28. Oktober um 17 Uhr ihre Werke

M. H.

NZ 42/2014



Die deutsche Minderheit in Fünfkirchen und in der Branau



Auch Werke des Anfang 2014 verstorbenen ungarndeutschen Graphikers Robert König sind ausgestellt
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