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Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Literarisches Abenteuer im OIK
Lyrikstimmen der Ungarndeutschen
27. Ferbuar 2014
Der Schwierigkeitsgrad beim Gedichtelesen ist sicherlich hoch, doch dieser Umstand hinderte die Literatur-Interessierten nicht, die Nationale Fremdsprachenbibliothek (OIK) in Budapest zu besuchen, um ein literarisches Lyrik-Abenteuer mit ungarndeutschen Autoren zu erleben. Ein stimmungsvoller, gelungener Abend bot einen Querschnitt der unterschiedlichsten lyrischen Stimmen und zeigte die Vielfalt in der ungarndeutschen Literatur.

Koloman Brenners „Verse auf eine turbulente Zeit“ ergreifen, wie Literaturwissenschaftler Horst Lambrecht in seinem Nachwort zu Brenners Gedichtband „Sehnlichst“ formulierte, das Wort, um auch Missstände zu kritisieren. Vom beliebten Kinderbuchautor der Ungarndeutschen Josef Michaelis konnte das Publikum Lyrik für Erwachsene geschrieben mitverfolgen, so auch auch Michaelis’ „Mein Ungarndeutschtum“. Dieses Gedicht ist intertextuell eng mit Claus Klotz’ gleich betiteltem Gedicht verbunden. Überhaupt gibt es in der ungarndeutschen Literatur viele intertextuelle Bezüge, diese konnten vom Publikum auch am 27. Februar im OIK nicht überhört werden. Robert Beckers jüngst erschienenen Gedichtband stellte Karl B. Szabó, Mitarbeiter des Ungarndeutschen Forschungs- und Lehrerbildungszentrums der ELTE, vor, die gelungene Rezension können die werten Neue-Zeitung-LeserInnen auf Seite 6 genießen. Die Vielfalt der Stimmen und Stimmungen ist für Beckers neuen Band charakteristisch, eine ergreifende existentielle Lyrik, die pluralistisch ausgelegt und lesenswert ist. Der Vorsitzende der Literatursektion des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler (VUdAK) hat in seinem zweiten Lyrikband „Gebündelt“ manche Meisterwerke geschaffen, meint der langjährige Lektor Jochen Haufe. Karl B. Szabó, der auch für die musikalische Einstimmung auf dem Saxophon zuständig zeichnete, hob die religiös-transzendentalen Bezüge der Gedichte hervor. Angela Korb vertrat die weibliche lyrische Stimme bei der gelungenen Lesung in Budapest.

Das inhaltsreiche literarische Abenteuer, ein Streifzug durch die ungarndeutsche Dichtung, wurde von Johann Schuth, moderiert. Er bedankte sich für die Möglichkeit der Präsentation beim Team der Nationalen Fremdsprachenbibliothek und bei VUdAK-Mitglied und Barátság-Chefredakteurin Eva Mayer für die freundliche Vermittlung. Bei einem guten Willander Tropfen konnten Interessierte noch weitere Gespräche führen, die stimmungsvollen Eindrücke nahmen die Zuhörer gerne mit auf den Heimweg.

A. K.

NZ 10/2014



Karl B. Szabó war sowohl für die musikalische Einstimmung als auch die Präsentation von Beckers Gedichtband zuständig


Robert Becker, Angela Korb, Johann Schuth, Koloman Brenner (stehend) und Josef Michaelis bei der Lesung in der Budapester Fremdsprachigen Bibliothek
Foto: Bajtai László


Robert Becker beim Signieren seines neuen Bandes
Foto: Bajtai László




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