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Vernissage: 22. September, 18.00 Uhr
Galerie Sigil, 2626 Nagymaros, Magyar u. 2.


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ZeiTräume - ein erlesenes VUdAK-Album



Neuerscheinung: Wittmann-Lebenswerkband "Schwarze Wolken"


Neuerscheinung: Schwarz-Szily-Wagner-Katalog "Seelenwelten"

Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

„Gestern – Heute – Morgen“
VUdAK-Jubiläumsausstellungsreihe in Fünfkirchen gestartet
März 2017

 „Gestern – Heute – Morgen“ – diesen Titel trägt die länderübergreifende Ausstellungsreihe, die VUdAK-Künstler dem 25. Jubiläum des Bestehens ihrer Organisation widmeten, und die zwischen März und November in sechs Großstädten dreier Länder präsentiert wird. Die erste Vernissage fand am 2. März im Lenau-Haus, in der Begegnungsstätte der Ungarndeutschen in Fünfkirchen, statt. Nach beeindruckendem musikalischem Auftakt durch die traditionsreiche „Alte Kameraden“-Blaskapelle aus Nadasch führte Verbandsvorsitzender Johann Schuth in die Geschichte von VUdAK ein: „Am 12. Februar 1992 ist der Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler als eingetragener Verein entstanden: der bereits existierende Verband ungarndeutscher Autoren öffnete sich für bildende Künstler. In VUdAK arbeiten seitdem namhafte bildende und schreibende Künstler zusammen, publizieren, befruchten einander schöpferisch, und lassen durch Lesungen, Ausstellungen und Musik Gesamtkunstwerke entstehen, durch die die ungarndeutsche Kulturszene bereichert wird. VUdAK erwarb sich sowohl in Ungarn als auch im deutschsprachigen Raum und bei den deutschen Minderheiten einen guten Ruf.“
Ein Streben nach Traditionspflege und ein Reflektieren auf den Wandel der Zeiten sei die Mission der VUdAK-Künstler, und dies widerspiegele sich im Titel der Ausstellungsreihe, erklärte in seinen Grußworten Kurator Ákos Matzon, Vorsitzender der Künstlersektion des Verbandes: „Das ‚Gestern‘ im Titel deutet darauf hin, dass wir unserer verstorbenen, mit ihren Werken jedoch präsenten Künstlerfreunde gedenken: vor allem Adam Misch, Josef Bartl, Robert König und László Heitler, die mit ihrem Schaffen die Tätigkeit von VUdAK bedeutend geprägt haben. Wir, die derzeitigen Kunstschaffenden unserer Sektion, tragen die Verantwortung für das ‚Heute‘: in diesem Sinne kümmern wir uns um den Nachwuchs und nahmen drei junge und begabte bildende Künstler in die Reihe unserer Mitglieder und gleichzeitig auch in die Reihe der hier Ausstellenden auf. Diese Ausstellung begibt sich demnächst auf eine Europareise – und das ist schon unser ‚Morgen‘.“
„Dieser 25. Geburtstag erinnert uns an das Bestehen, an die ständige Erneuerung, und lässt uns auf Kontinuität hoffen“, mit diesem zukunftsweisenden Gedanken begann VUdAK-Mitglied Borbála Cseh ihre Einführung in die Ausstellung. Die Kunsthistorikerin sprach sich dafür aus, dass das Streben der Künstler nach Qualität, ihre Freiheit im Schaffen, ihre enge Kooperation und fortgeschrittene Gesinnung ein Garant für die Stabilität des Verbandes seien: „Vor einem Vierteljahrhundert war es keinesfalls selbstverständlich gewesen, dass ein Künstler seine Fachtätigkeit mit dem Identitätsaspekt erweitert. Das zeitgenössische Kunstwerk wirkt als identitätsbildender Faktor. Visualität hilft uns nämlich – der Muttersprache ähnlich –, Gedanken und Gefühle auszudrücken, den anderen zu verstehen, und lässt uns miteinander frei, qualitativ, als ungarndeutsche Weltbürger kommunizieren. Die ungarndeutsche zeitgenössische Kunst ist gleichberechtigter Teil der Weltkunst.“
Die Jubiläumsausstellung wird nach Fünfkirchen in Berlin, anschließend in Brüssel, Eupen, Stuttgart und schließlich  in Budapest gezeigt.

NZ 10/2017






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