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Fußnoten zur bildenden Kunst László Hajdú in der ByArt-Galerie Budapest
Februar 2017
Eine imposant wirkende, spannende Flächenbearbeitung, Rillen, spielerisch gesetzte Pinselstriche, die einer eigenen Ordnung unterstellt sind, László Hajdús Werke laden zum Nachdenken ein. Seine aktuelle Werkschau wurde am 16. Februar in der ByArt-Galerie in Budapest von Schriftsteller László Fábián eröffnet.
„An der Kunstakademie studierte er bei dem abstrakten Meister Jenő Barcsay – der auch später sein selbst gewählter Mentor blieb – Gegenstandsdarstellung, und László Hajdú selbst ist ebenso konsequent ein gut profilierter Repräsentant des geometrischen Konstruktivismus geworden. Das bedeutet aber keineswegs Einseitigkeit oder Monotonie, weil er in seinen markanten Konturen – neben den geraden Linien – auch wohltuende Kurven benutzt. Dazu kommen noch seine Farbflächen – am meisten in unterschiedlichen Gelb-Variationen oder in den Tönen der dunkleren Erdmaterialien –, die auch mit kurzen Strichen oder Pünktchen der Pinselspuren, ab und zu sogar mit Ritzen reich dekoriert sind, aber er benutzt neben feinen Grau-Harmonien gerne oft auch schrille Schwarz-Rot-Kontraste“, formulierte István Wagner über VUdAK-Mitglied László Hajdú anlässlich seiner Lebenswerkausstellung in der Kunstmühle von Sankt-Andrä, seinem Wohnort.
László Fábián zog in seiner Eröffnungsrede eine Parallele zwischen der Reinheit der antiken griechischen Philosophie – v. a. der Platons – und des überwältigenden Systems der reinen Formenwelt von Hajdús Kunstwerken. Seine Welt sei das Einfangen des Unfassbaren, das die Auffassung des Künstlers somit widerspiegele. Die Gewichtung zeitgemäßer Normen könne als Essenz von Hajdús Schaffen festgehalten werden. Neben den Bildern sind auch Objekte in der Ausstellung zu sehen, Titel wie „Berührungen“, „Panorama“, „Deklination“, „Saten und Spuren“ laden den Betrachter dazu ein, sich tiefere Gedanken auch über den philosophischen Hintergrund des sichtbaren Kunstwerkes zu machen.

angie

ByArt-Galerie, Budapest IX., Ráday-Str. 47

NZ 8/2017



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