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Aktuelle Programme

Vernissage: 22. Juni, 18:30 Uhr
Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union
Rue Belliard 60-62, 1000 Bruxelles, Belgien



Veröffentlichungen
Reihe Literatur
Reihe Kunst
Weitere Bücher

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ZeiTräume - ein erlesenes VUdAK-Album



Neuerscheinung: Wittmann-Lebenswerkband "Schwarze Wolken"


Neuerscheinung: Schwarz-Szily-Wagner-Katalog "Seelenwelten"

Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Inspirierende Ausstellung im HdU
Januar 2017

Mit der Bearbeitung eines schwäbischen Abendliedes stimmte die Jazz-Rock-Band Psalters die Gäste im Budapester Haus der Ungarndeutschen am 25. Jänner ein. Die Szolnoker Formation wurde 2014 mit musiktherapeutischem Ziel gegründet und im Mittelpunkt steht, dass der Zuhörer sich durchs Gehörte inspirieren lässt.
Auch die Veranstaltung unter dem Titel „Die geheimnisvolle Persönlichkeit“ wurde einem ähnlichen Vorhaben unterordnet. Die ausgestellten zweisprachigen Meditationstexte wurden von Robert Hecker verfasst, die Illustrationen sind Werke von Zsuzsa Csiffáry. Mit beiden führte Péter Varga, Dozent des Germanistischen Instituts der ELTE, ein sehr interessantes und eingehendes Gespräch über die Entstehung der Werke. Der bildlich und textlich dargestellte Lebenszyklus teilt sich in die vier Jahreszeiten. Er beginnt im Herbst, der das Loslassen symbolisiert, und in dessen Mittelpunkt die Suche nach der Antwort steht, was die Person loslassen soll, um sich hingeben zu können. Laut Zsuzsa Csiffáry solle man finden, was einen knechtet, und es hinter sich lassen können, damit man sich erneuern kann. Der kontemplative Weg führt das Ich durch den Winter, in die Zeit des „Leerwerdens“, aber unter der Schneedecke sammelt sich die neue Energie bereits an. Dem folgt der Frühling als die Erfahrung der Auferstehung. Und der zyklische Kreis schließt sich im Sommer mit der völligen Hingabe, als man in vollkommenem Einklang mit sich selbst ist. Man solle immer sich selbst geben, denn auf der Welt gibt es eine Person, der man wichtig sei, meinte Robert Hecker. Der Dichter ist langjähriges Mitglied des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler. In Vertretung der Organisation verwies der erste Vorsitzende Johann Schuth darauf, dass die Werke Heckers bereits auch in Druck erschienen sind bzw. sie auch in der Neuen Zeitung regelmäßig zu lesen seien. Er freute sich, dass die Ausstellung in Zusammenarbeit zwischen VUdAK und dem Zentrum in der Hauptstadt vorgestellt werden kann.

Monika Ambach




Foto: zentrum

Die Ausstellung „Die geheimnisvolle Persönlichkeit“ ist bis zum 10. März im Haus der Ungarndeutschen (Budapest VI., Lendvay u. 22) zu sehen.

NZ 5/2017

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