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"Zusammengesetztes Ganzes"
Zur Vernissage der Antal-Lux-Werkschau
19. September 2013
Nachdem Schorokschar selbständig geworden ist, begann die Galerie 13 die vermittelnde Tätigkeit, Publikum und bildende Künste zusammenzuführen. Enorm wichtig sei in unserer schnelllebigen Zeit uns auszuruhen und abzuschalten – betonte Ferenc Geiger, der Bürgermeister des XXIII. Budapester Bezirks in seinem Grußwort zur Vernissage des Schorokscharer Malers Antal Lux. Die Galerie sei als ein Zuhause der Künste während der 16 Jahre zu einer renommierten Institution herangewachsen.

„Zusammengesetztes Ganzes“ betitelt bot die Werkschau von Bildern des ungarndeutschen Malers und Mitglieds des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler (VUdAK) Antal Lux einen Einblick in das aktuelle Schaffen des bekannten Medienkünstlers. Der junge Kunsthistoriker Gergely Kovács führte bei der Eröffnung am 19. September in die Ausstellung ein. Die Luxschen Kunstwerke seien von Fragen und Fragestellungen dominiert, die jedoch keine vorgefertigten Antworten lieferten. Lux nütze die Methode der Dekonstruktion – im Sinne von Derrida –, die Zerstückelung und Zurückverfolgung von Begriffen, die durch die freie Assoziation bis zur Unendlichkeit führten. Konstante Zeichen führten zur ständig neuen Form des zusammengesetzten Ganzen. Wenig figurative Elemente schlichen sich in die nonfigurativ-informelle Kunst von Antal Lux ein, abstrakter Expressionismus führe zum dramatischen Schwung der Bildauflösung. Die kreative Idee stehe im Mittelpunkt der beeindruckenden Bildkompositionen, die neben Dynamik auch Kontemplativität, Besinnung und Expressivität aufwiesen.

Das Erlebte wird in die künstlerische Aufarbeitung eingebunden: Nicht nur Worte oder Wortfetzen im Bild, sondern auch sprechende Titel, die rote Farbe erinnern an die erlebte Geschichte des Künstlers. „Spuren ´56“ (2006), „Mecsek“ (2005), „Schwäbische Alpen“ (2012) sind nur einige dieser erzählenden Titel des gebürtigen Schorokscharers, der 1956, nach der blutigen Niederschlagung des Ungarnaufstandes, in seine Wahlheimat Deutschland emigrierte. Seit Anfang der siebziger Jahre lebt er in Berlin und ist grenzüberschreitend ein wichtiger Repräsentant der zeitgenössischen Kunst. Die Erlebnisse verbinden sich in der Kunst zu einer beeindruckenden Narrative und wirken für das Publikum faszinierend.

Natürlich wohnte Antal Lux der Eröffnung seiner Ausstellung bei, doch unter den zahlreichen Vernissagegästen gab es noch weitere aus Deutschland angereiste Künstler, denn die Nürtingener Partnerschaft war durch eine Delegation vertreten. Ferenc Geiger bedankte sich bei der Leiterin der Galerie 13, Ilona Sasvári und dem ausstellenden Künstler. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Pély-Barna-Trio.
angie

NZ 39/2013





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