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Vernissage: 22. September, 18.00 Uhr
Galerie Sigil, 2626 Nagymaros, Magyar u. 2.


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„Wagner 80“ - Repräsentative Ausstellung zum Geburtstag
April 2016
Anlässlich seines 80. Geburtstages feiert die Budapester Galerie Körmendi den Maler und Grafiker János Wagner mit einer Einzelausstellung. Der Mihály-Munkácsy-Preisträger war zehn Jahre lang Vorsitzender der VUdAK-Künstlersektion und stellt jetzt seine Werke aus den letzten sechs Jahren aus. Die Präsentation der etwa zwei Dutzend Bilder ist eine echt angenehme Überraschung, was die Vielfalt der Themen, Farbenwelt, Pinselstrich oder Technik betrifft.

Die ältesten, mit Öl bemalten Leinwände (beide aus dem Jahre 2010) fallen entweder mit dunklen, indigoblauen und bordeauxroten senkrechten Streifen („Abendliche Stimmen“) oder hellem, rosa und gelbem Kolorit („Lichtweg“) auf. Im darauf folgenden Jahr verwendete er waagerechte Farblinien, die mit Acryl auf Karton – für „Hellas“ mit ewiggrünen und marmorweißen Kontrasten, für „Sommerende“ mit typisch herbstlichen, ocker-roten Tönen – fixiert sind. Dann kamen „Die Strömungen“ (2011) mit chromgrünen und scharlachroten, tachistischen Flecken – wie eine Wiese voll mit Mohnblumen – oder wie in Moosgrün und Purpur „Der Hagedorn“ glüht (2012). Auf Holzfaserblatt mit Öl ist „Die Schneeschmelze“ (2013) in braunen und schwarzen Erdfarben konzipiert, die gleichaltrige „Blüte“ dagegen scheint wie ein Obstgarten im Frühling. „Das Duo“ (2014) ist ein schwarz-weißes Spiegelbild auf elegantem, elfenbeinähnlichem Grund – inspiriert wahrscheinlich von fernöstlichen Kalligrafien –, die gleich datierte „Morgendämmerung“ ist dagegen ein echtes, zweiteiliges Diptychon mit kobaltblauen Hoffnungsträger-Details. Dieselbe Farbe ist mit frischem Smaragdgrün in „Vegetation“ (2015) ergänzt, der ebenso vorjährige „Einschlag“ dagegen ist eine dramatische, schwarze Form- und Farbexplosion.

Ohne alle anderen Gemälde zu erwähnen, ist leicht festzustellen, dass der Maler ein waschechter Kolorist ist. Die sehr flexible Zeichnungsserie mit Pinsel und schwarzer Tusche aus dem Jahr 2014 kann jedoch den Betrachter davon überzeugen, dass er auch mit horizontalen oder senkrechten Linien sowie diagonalen Kompositionen ganz leicht spielen kann. Die Collage „Pflanzen“ (2014) ist ein gutes Beispiel für die unermüdliche Experimentierfreude des 80-jährigen Künstlers. Wir wünschen ihm noch viele, gute schöpferische Jahre in Gesundheit mit derselben Fantasie und Arbeitskraft!

István Wagner

Die Ausstellung „Wagner 80“ ist in Körmendi Galéria, Budapest V., Falk Miksa utca 7. bis 28. April zu besichtigen.

NZ 16/2016



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