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Vernissage: 23. Juli, 11.00 Uhr
Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Gospertstraße 1 in 4700 Eupen, Belgien


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Auch in der Stadt angekommen…
Lesung mit Angela Korb im Pädagogenklub der Deutschen Selbstverwaltung Budapest
Turbulente Wochen hat die junge Autorin, Mitarbeiterin der Neuen Zeitung Angela Korb hinter sich: Am Jahresanfang läuft alles auf Hochtouren in der Redaktion, als Doktorandin der ELTE hat sie wichtige Termine einzuhalten, dazu kommen Aufträge von VUdAK – Lesungen. In diesem Rahmen kam es zum Treffen am 27. Feber mit Interessenten des Pädagogenklubs der Deutschen Selbstverwaltung Budapest: Durch den Abend führte Maria Wolfart, Vorsitzende des Bildungs- und Kulturausschusses.
Bei der Vorstellung der Dichterin wurde hervorgehoben, wie wichtig für sie war und ist, dass sie in drei Sprachen aufgewachsen ist: Die Mundart des Heimatdorfes Hetfehel wurde ihr in der Familie vererbt, in der Grundschule kamen dann zwei Hochsprachen hinzu, das Ungarische und die Grundlagen des Hochdeutschen. Letzteres erlernte sie jedoch erst im Leőwey-Gymnasium in Fünfkirchen und erweiterte ihr Können nachher an der Universität auf einen Stand, auf dem sie die ersten dichterischen Versuche in Deutsch wagte. Viel hat sie dem damaligen Dozenten am Deutschen Lehrstuhl, Horst Lambrecht zu verdanken, der sie ermutigte, sich der Aufgabe zu stellen, ihren Gedanken und Gefühlen einen sprachlich-künstlerischen Ausdruck zu verleihen – in ihrer deutschen Muttersprache. Erschienen sind ihre Gedichte und Prosatexte seitdem vielfach in Signale, der Literaturbeilage der NZ, in Anthologien im In- und Ausland.
Die Autorin teilte den Abend in zwei Teile: Im ersten las sie Werke über das Dorf, die Heimat in der nördlichen Branau. Das geistige Erbe der aus dem einstigen deutschen Dorf Kaan stammenden Großmutter, die Märchensammlung „Reigöd vum Weidepam”, das Abspielen einer Geschichte in der Mundart, die Erläuterungen der Enkelin beeindruckten die Zuhörer aufs Tiefste. Viel Anklang fanden auch die Gedichte in ihrem sensiblen Vortrag, sie weckten so manche Erinnerungen an Erscheinungen, Symbole, Stätten, die uns mal nahe standen und nun in der lyrischen Erfassung der Autorin auch der Gegenwart (und der Zukunft) erhalten bleiben. Nicht weniger Zustimmung fanden die Werke des zweiten Teiles, im Mittelpunkt mit der Stadt, wo das Lebensgefühl des entwurzelten Menschen und die Problematik der neuen, anderen Einstellung zu Mensch und Gesellschaft ihre Thematik bereicherten.
So manche Fragen zum schöpferischen Prozess, zum Alltag und auch zu den „Sternstunden“ im Leben der jungen Autorin Angela Korb rundeten das Treffen ab und verstärkten in den Anwesenden den Entschluss, mit Veranstaltungen dieser Art das Interesse an Sprache und Literatur im Kreise der Deutschlehrer zu stärken.
M.W-S.

NZ 10/2013

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Durch den Abend mit Angela Korb im Deutschen Pädagogenklub der Hauptstadt führte Maria Wolfart

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