Home
VUdAK
Magyarul
Vudak Galerie
Signale
Veranstaltungen
Einladungen
Dokumente
Kontakt

Verfolgen Sie uns auf Facebook!


Aktuelle Programme

Vernissage: 22. September, 18.00 Uhr
Galerie Sigil, 2626 Nagymaros, Magyar u. 2.


Veröffentlichungen
Reihe Literatur
Reihe Kunst
Weitere Bücher

ZeiTräume-Titelseite1.jpg
ZeiTräume - ein erlesenes VUdAK-Album



Neuerscheinung: Wittmann-Lebenswerkband "Schwarze Wolken"


Neuerscheinung: Schwarz-Szily-Wagner-Katalog "Seelenwelten"

Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Bartók: Concerto
Neuofen wurde um ein Kunstwerk reicher
Oktober 2012
Auf dem Dezső-Kosztolányi-Platz direkt am Feneketlen-See im XI. Bezirk Budapests steht ein Kleinod der Heimstätten der Kunst, die Scheffer-Galerie. Vor der Galerie wurde eine öffentliche Skulptur von Frigyes Matzon enthüllt. Damit hat die bewegte Geschichte der Skulptur den Ruhepol erfahren und Neuofen, der XI. Bezirk der Hauptstadt, ist um ein öffentliches Werk reicher geworden, betonte Bürgermeister Dr. Tamás Hoffmann in seinem Grußwort anläßlich der Einweihung.

Mit dem Dekmal „Bartók: Concerto“ erinnert nun entlang der Béla-Bartók-Straße ein weiteres Kunstwerk an das Genie des weltbekannten ungarischen Komponisten. Die Skulptur war ursprünglich 1984 im Jugendpark Kammerwald aufgestellt worden. Nach dem Verkauf des Jugendparks wurde sie in einem Lagerraum deponiert. Durch den Einsatz der Galeristin Lívia Scheffer und die Matzon-Familie konnte die kubistisch-konstruktivistische Skulptur aufgespürt werden, um am 18. Oktober mit einer Feier den würdigen neuen Platz einnehmen zu können. Parallel zur feierlichen Skulptureinweihung konnte im Rahmen der Veranstaltungen des Tages der ungarischen Malerei in der Galerie Scheffer die Ausstellung mit Werken von Vater und Sohn, Frigyes und Ákos Matzon, besichtigt werden.

Über Frigyes Matzons Wirken und Wichtigkeit sprach Kunsthistoriker Tibor Wehner. Seine klassische Künstlerlaufbahn sei durch Brüche gekennzeichnet, durch die historischen Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg in Ungarn bedingt. Munkácsy-Preisträger Ákos Matzon hätte hingegen erst spät als Künstler seine Tätigkeit begonnen und obwohl Frigyes Matzon als Bildhauer fünf Jahrzehnte hindurch wirkte und sein Sohn die Malerei als Ausdrucksform seines künstlerischen Schaffens wählte, seien Parallelen und Berührungspunkte in den Werken der beiden Matzons zu finden: geometrische Formen. Diese formal-strukturelle Symbiose – die von Wehner betont wurde – konnten die Ausstellungsbesucher in der Galerie auch selbst feststellen.
A. K.

NZ 43/2012


1.



















Bürgermeister Tamás Hoffmann, Ákos Matzon und Kunsthistoriker Tibor Wehner bei der Enthüllung der Statue von Frigyes Matzon

Foto: Bajtai László



Content © 2004 VUdAK - Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler