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Vernissage: 22. September, 18.00 Uhr
Galerie Sigil, 2626 Nagymaros, Magyar u. 2.


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ZeiTräume - ein erlesenes VUdAK-Album



Neuerscheinung: Wittmann-Lebenswerkband "Schwarze Wolken"


Neuerscheinung: Schwarz-Szily-Wagner-Katalog "Seelenwelten"

Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

„LX" - Retrospektive von György Jovián
15.12.2011
DSCF6530_k.jpgMunkácsy-Preisträger György Jovián feierte vor kurzem seinen 60. Geburtstag mit einer atemberaubenden Ausstellung im Budapester Kleinzeller Museum. Die imposante Kirchenhalle verleiht den Werken des Malers und Graphikers Jovián eine andächtige Kulisse, eine transzendentale Stimmung wird somit gestärkt. VUdAK-Mitglied Jovián greift in seinen Kunstwerken oft mythologische Andeutungen, philosophische Inhalte auf, die Detailreichtum und feine Ausarbeitung charakterisieren. Geometrische Formen und naturalistische Elemente sind unverkennbare Zeichen seiner Kunst. Zwölf großformatige Werke erwarten den Besucher. Negative Auswirkungen von Krisensituationen greift der Künstler in vielen seiner Werke auf, so z. B. in „Schöne neue Welt I." (2008) und „Schöne neue Welt II." (2008/09). Jovián malt nun auch Menschen. Seine Werke „Treppen" (2009), „Die Flamme" (2009) oder „Abitura/Der Scheidende"  befassen sich jeweils mit einer Person und somit auch mit einem Geschehen. LX bietet dem Künstler auch eine Rückschau, „Pallium Mariae" (2011) und „LX Selbstbildnis" (2011) sind Beispiele für das Sich-Auseinandersetzen des Künstlers mit sich selbst. Ersteres Bild stellt einen an Maschinen geketteten Menschen auf dem OP-Tisch dar. Joviáns gesellschaftskritische Sichtweise läßt die künstlerische Aufarbeitung vergrößern: in fast allen seiner Kunstwerke können Pixelpunkte wahrgenommen werden. Diese Vergrößerung ist ein Warnzeichen und ein Hinweis auf die Wichtigkeit der Probleme wie Obdachlose, Randerscheinungen, Ausgesetzte der Gesellschaft oder Müllhalden als Versinnbildlichung der Wegwerf- und Konsumgesellschaft. Jovián setzt durch seine Werke ein Zeichen: ein Ausrufezeichen, um vieles neu zu bedenken und Veränderungen anzuregen.

Die monumentale retrospektive Ausstellung „LX" ist bis zum 15. Februar im Kiscell-Museum (Budapest III., Kiscelli u. 108, www.btmfk.iif.hu zu besichtigen.

György Jovián
Geboren 1951 in Schomlenmarkt (Rumänien). Besuch des Gymnasiums für bildende Künste in Großwardein. Studium an der Grigorescu-Hochschule für Bildende Künste in Bukarest, das er im Jahre 1974 mit Auszeichnung abschloß. 1974/75 Meisterstipendiat an derselben Hochschule. 1982 Umzug nach Budapest. 1983 - 1985 Derkovits-Stipendiat, 1985 Stipendiat der Ungarischen Akademie in Rom. 1999 Munkácsy-Preis. Mitglied zahlreicher Künstlergesellschaften, u. a. des Ungarischen Künstlerfonds und der Gesellschaft der Ungarischen Maler.
Seine Werke sind in in- und ausländischen Museen und Privatsammlungen zu finden: Ungarische Nationalgalerie, Stadtgalerie Steinamanger, Stadtgalerie Balassagyarmat, Galerie d`Art Actuel Liége, Städtisches Museum Großwardein, Sammlung Ludwig Budapest.

NZ 1/2012

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