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Aktuelle Programme

Vernissage: 22. September, 18.00 Uhr
Galerie Sigil, 2626 Nagymaros, Magyar u. 2.


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ZeiTräume - ein erlesenes VUdAK-Album



Neuerscheinung: Wittmann-Lebenswerkband "Schwarze Wolken"


Neuerscheinung: Schwarz-Szily-Wagner-Katalog "Seelenwelten"

Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

VUdAK-Werkstattgespräche in Tarian
Im Gedenken an Josef Mikonya
22.09.2011
Jedes Jahr treffen sich ungarndeutsche Autoren und Künstler - die Mitglieder des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler - in einer ungarndeutschen Gemeinde und nutzen die Gelegenheit, den Verband und die Früchte der schöpferischen Arbeit bekannter zu machen. Tarian war schon einmal Schauplatz der Werkstattgespräche, nun sind die Mitglieder des Vereins wieder an jenen Ort zurückgekehrt, in die Heimatgemeinde von Josef Mikonya. Der Autor des Bandes "Krähen auf dem Essigbaum", Schriftsteller, Chronist, Sammler von Liedern und Erzählungen ist vor fünf Jahren aus dem Leben geschieden. Die VUdAK-Werkstattgespräche dienen neben der internen Werkstattarbeit dazu, daß die Mitglieder sich in den einzelnen Gemeinden vorstellen. Eine Lesung in der örtlichen Grundschule und eine Vernissage, verbunden mit einer weiteren Lesung unter Mitwirkung von örtlichen Kulturgruppen, sind feste Programme des Ablaufs.

Am 23. September haben sich fünf Autoren in der Grundschule mit Texten vorgestellt. Zuvor konnten die VUdAK-Mitglieder eine Josef-Mikonya-Gedenkveranstaltung, arrangiert von den Grundschülern des Bildungszentrums, auf dem Hof mitverfolgen. Das Erinnern an Tarians Chronisten und Schriftsteller ist in der Schule bereits zur Tradition geworden: neben Mikonyas Biographie haben SchülerInnen Gedichte von ihm vorgetragen und Lieder gesungen.
Nachmittags gingen die VUdAK-Mitglieder auf den Friedhof und legten am Grab von Josef Mikonya einen Kranz nieder. Für den Abend war in der katholischen Begegnungsstätte eine Gemeinschaftsausstellung mit Lesungen organisiert worden. Nach den Grußworten von Stefan Fülöp, Bürgermeister a. D. und Mitglied der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung, lasen die anwesenden Autoren. Nach jedem Autor stellte Kunsthistorikerin Borbála Cseh das Werk des bildenden Künstlerpartners aus dem ZeiTräume-Album vor. Für die musikalische Einstimmung sorgte eine aus ehemaligen und jetzigen SchülerInnen bestehende Kammer-Formation mit Akkordeon, Gitarre und Gesang. Zwischendurch brachte der Tarianer Chor wunderschöne Volkslieder zu Gehör. Unter den Gästen begrüßte der 1. Vorsitzende Johann Schuth die Familie von Josef Mikonya und überreichte der Witwe Piroska Mikonya einen Blumenstrauß und ein ZeiTräume-Album. Der Samstag stand im Zeichen der Generalversammlung. Die abgeschlossenen Programme wurden resümiert und die Pläne für das nächste Jahr besprochen. 2012 wird der Verband 20 Jahre alt, das soll würdig gefeiert werden.
Lockere Stimmung, ungebundene Gespräche waren charakteristisch für das VUdAK-Seminar. Während der Werkstattarbeit der Literatursektion - bei der u. a. Ute Lambrecht und Stefan Schoblocher (Raile) viele zu beherzigende Ratschläge gaben - haben die bildenden Künstler die anstehenden Ausstellungen und organisatorische Aufgaben besprochen. VUdAK-Mitglied Manfred Karsch hob die kollegiale Beziehung und die gegenseitige Achtung der Künstlerkollegen hervor, denn Streitigkeiten würden gänzlich fehlen. Letzterer Punkt sei nicht bei jeder Künstlergesellschaft selbstverständlich.
Am Samstagabend hatten die Tagungsteilnehmer auch die Möglichkeit, den Tarianer Wein zu probieren: Sie wurden im Palatin-Keller verwöhnt. Ein Chardonnay, Rosé und Cabernet Sauvignon zum ausgezeichneten Kellerpörkölt mit Nudeln ließen den letzten Abend in Tarian ausklingen. Dank für die Gastfreundschaft und herzliche Aufnahme gilt den Helfern vor Ort: Schuldirektorin Anna Palatin, allen Deutschlehrerinnen, den Mitgliedern der Deutschen Selbstverwaltung unter der Leitung von Maria Miskovics, Pfarrer Zoltán Szabó, dem deutschen Nationalitätenchor und den jungen talentierten MusikerInnen. Die VUdAK-Mitglieder werden die wunderschöne Naturlandschaft, die inspirierenden Gespräche und die Gastfreundschaft der Tarianer noch lange in Erinnerung haben.
Angie

NZ 39/2011


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Ausstellung, Lesung, Musik in der katholischen Begegnungsstätte Tarian


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Képaláírás: Mikonya-Gedenkveranstaltung in der Schule


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Generalversammlung des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Foto: László Bajtai

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