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Vernissage: 23. Juli, 11.00 Uhr
Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Gospertstraße 1 in 4700 Eupen, Belgien


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Durch Kunst erziehen
Budahelyi-Ausstellung in der Péter-Mansfeld-Galerie in Tschepele
08.09.2011
budahelyi337_k.jpg„Schulgalerien finde ich sehr gut, einerseits wird so den Schülern die visuelle Kunst erfolgreich nähergebracht, andererseits haben die Vernissagen auch ein zahlreiches Publikum", meinte VUdAK-Mitglied, Bildhauer Tibor Budahelyi zu der Vernissage seiner Ausstellung in der Péter-Mansfeld-Galerie in der Fachmittelschule für Technik in Tschepele am 8. September. Der Munkácsy- und Béni-Ferenczy-Preisträger ist vielfach mit Tschepele verbunden, in dieser Fachmittelschule, die einst eine Gewerbeschule war, hat er 1959/60 ein Jahr als Maschinenschlosser gelernt, seine Skulptur, ein Denkmal an bei Arbeitsunfällen Verunglückte (NZ 41/2010) wurde letztes Jahr auf dem Gelände der ehemaligen Tschepeler Werke eingeweiht.
„Ehre den Materien und den Konstruktionen" heißt die Ausstellung. Gyula Keppel, künstlerischer Leiter der Galerie, konnte über 300 Schüler bei der Vernissage begrüßen. Diese sei die 24. Ausstellung, auch Kunstwerke von Ádám Misch seien in der Galerie den Schülern schon gezeigt worden. Kunsthistoriker Lajos Lóska erklärte die Entwicklung und Historie des Konstruktivismus, dessen Stilelemente und Zeichensystem der Besucher an Budahelyis Kunstwerken erkennen kann. Konstruktivismus betone die Wichtigkeit der Schönheit der Materien und der Konstrukte, Budahelyis Kunst fundiere auf der in seiner Ausbildungszeit erlangten Kenntnis über Materien und Bearbeitungsformen, dadurch könne er auch den Schülern als Vorbild dienen, die eigene künstlerische Aussage finden zu können. Arbeiten der letzten 30 Jahre aus dem Schaffen des Künstlers sind in der Galerie ausgestellt, frühe Arbeiten tragen die Zeichen des technischen Zeichnens in sich, Serienarbeiten, die die unterschiedlichen Materien beinhalten. Auch die dem HdU-Publikum bekannten Dreieckformen, die auch durchaus erotische Motive aufgreifen, sind zu besichtigen. Lóska betonte die Lyrik der neuen geometrischen Richtung in Budahelyis Kunst. Budahelyis Schwester hat von 1952 - 54 ebenfalls diese Schule besucht, im Gedenken an sie wurde auch eine Installation ausgestellt.
A. K.

Die Werke Budahelyis sind bis zum 7. Oktober (Mo - Fr 10 -1 8 Uhr) in der Péter-Mansfeld-Galerie in der Technischen Fachmittelschule der Tschepeler Insel (Budapest XXI., Posztógyár u. 10) zu sehen.

NZ 37/2011


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