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Neuerscheinung: Schwarz-Szily-Wagner-Katalog "Seelenwelten"

Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Zurück zu den Wurzeln
Lesung in Ulm
28.10.2010
Die aktuelle Ausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm, „ZeiTräume" präsentiert Werke der Mitglieder der Künstlersektion des Verbandes Ungarndeutscher Autoren und Künstler (VUdAK). In die Ausstellung ist auch Literatur integriert: auf Kärtchen kann der Besucher Texte ungarndeutscher Autoren lesen und sie mit zu den Bildern nehmen. Als Begleitprogramm wurden am 28. Oktober Robert Becker (Vorsitzender der VUdAK-Literatursektion) und Angela Korb zu einer Lesung eingeladen.
Am Vormittag waren die beiden ungarndeutschen Autoren ins Wiblinger Albert-Einstein-Gymnasium in eine literaturinteressierte 10. Klasse eingeladen. Wiblingen ist ein Vorort Ulms, die Schule liegt in einem Stadtteil, wo viele Bewohner mit Migrationshintergrund leben. Die Autoren wurden von Gymnasiallehrer Dr. Christof Rieber eingeladen. Die Lesung wurde durch Fragen der Schüler abwechslungsreich gestaltet, sehr aufmerksam und interessiert lauschten die Schüler den Texten der beiden Autoren.
Dr. Christof Rieber hat zur Zeit ein laufendes Projekt mit einer 10. Klasse des Werischwarer Friedrich-Schiller-Gymnasiums: „Umwelt bahnt Brücken" heißt die Initiative, welche durch die Deutsche Bundesstiftung für Umwelt unterstützt wird. Der erste Besuch der Schulklasse in Werischwar war im Mai dieses Jahres, in dessen Rahmen Recherchen im Naturschutzgebiet der inneren Ofner Berge (Szénás-Hügel) unternommen wurden, und es gab auch zwei Tage, an denen die Schüler Budapest erleben konnten. Das Projekt läuft drei Jahre lang, 2011 kommt es zur nächsten Ungarnreise der Schüler.
Die Lesung am Abend im DZM Ulm ist von Buchhändler Thomas Mahr gekonnt moderiert worden: In zwei Blöcken wurden Texte rezitiert, dazwischen fand in Dialogform ein Gespräch über Minderheitenliteratur, Sprache und aktuelle Politik in Ungarn statt. Das Publikum konnte sich anschließend auch mit Fragen an die Autoren wenden, die familiäre, freundschaftliche Stimmung und das Interesse seitens des Publikums haben sich im Ausklang, in weiterführenden Gesprächen gezeigt. Von Thomas Mahr wurde vorgeschlagen, eine Hör-CD mit Texten ungarndeutscher Autoren zu produzieren.
An positiven Rückmeldungen mangelte es auch nicht bezüglich der VUdAK-Ausstellung: Durch Gespräche mit den Mitarbeitern des Museums, v. a. mit Museumspädagogin Rita Brandt (stammt aus Petschwar/Branau), konnte NZ über erfolgreiche museumspädagogische Begleitprogramme zur ZeiTräume-Ausstellung mit unterschiedlichen Altersgruppen und über Anerkennung der Besucher erfahren. Und die literarischen Texte finden bei den Führungen und Workshops auch Anwendung. Wer nun Lust bekommen hat und bislang die ZeiTräume-Ausstellung im Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm noch nicht gesehen hat, kann das noch bis zum 9. Jänner 2011 nachholen.

A.K.

NZ 45/2010

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