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Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Landschaften von Volker Schwarz
Eine Bildausstellung im Budapester Haus der Ungarndeutschen
12.02.2010
Anläßlich des 50. Geburtstages des Malers in diesem Jahr organisierte der Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler (VUdAK) eine Kunstausstellung des aus Ulm stammenden Kunstmalers Volker Schwarz. Der Maler hatte zuerst noch in den 80er Jahren in Tübingen ein Philosophiestudium begonnen, zog aber 1990 nach Ungarn und studierte an der Budapester Kunstakademie unter Professor Zoltán Tölg-Molnár die Malerei. Sein anderer Lehrmeister war Adam Misch.
 Im Haus der Ungarndeutschen wurde am 4. Februar mit dem Saxophonsolo von Karl Szabó die Eröffnung der Ausstellung von Volker Schwarz eingeleitet. Danach begrüßte Johann Schuth, der Vorsitzende des VUdAK, die Anwesenden. Anschließend hielt László Fábián seine mit philosophischen Anlehnungen und kunsttheoretischen Metaphern bestückte Eröffnungsrede. Das Publikum, das zum größten Teil aus Freunden des Künstlers bestand, hatte sich noch vor der Eröffnung mit etwas Wein und Kuchen vom Büfett für die tüchtige Analyse gerüstet.
Fábián erörterte, daß die Landschaftsbilder von Volker Schwarz eher Landschaften der Seele und Eindrücke sind. Trotzdem weisen die Titelangaben der Bilder auf konkrete geographische Orte hin, wie Dinant in Frankreich, Schemnitz in der Slowakei usw. Der in Harast lebende Künstler stellte diesmal seine jüngsten Werke aus. Seine Motive findet er mal in Deutschland, mal in Siebenbürgen und anderenorts. Abstrahierte Reflexionen zu den wandlungsreichen Landschaftsgegebenheiten gibt der Künstler mit heftigen, dynamischen Pinselstrichen wieder. Seine, um die Mitte der 90er Jahre geschaffenen Bilder drücken seine starke Neigung zu Stille, zu Meditation aus. Seine neuesten, meist in Hellgrün und Gelb gehaltenen Werke wirken dagegen aufgeregt und unruhig. In einem seiner kleinformatigen Bilder findet der aufmerksame Betrachter sogar das Wort „Angst".
Die Ausstellung ist bis Mitte März im Haus der Ungarndeutschen in der Budapester Lendvay-Straße 22 zu besichtigen.

Ferenc Matits

NZ 7/2010






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