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Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

VUdAK-Lesung im Haus der Heimat zu Stuttgart
16.07.2008
„Dr. András F. Balogh erzählte mir, daß die ungarndeutsche Literatur schon fast dreimal eingegangen wäre, so habe ich mit der Einladung das Präsent-Sein der ungarndeutschen Literatur unterstützen wollen." So lauteten die Geleitworte Dr. Eugen Christs, des Geschäftsführers der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg, zur Lesung. In der Bibliothek des Hauses der Heimat in Stuttgart versammelten sich am 16. Juli Literaturfreunde zu der Veranstaltung „Junge deutschsprachige Literatur aus Ungarn zwischen Vergangenheit und Zukunft". Literaturwissenschaftler Dr. András F. Balogh (ELTE, Dozent für deutsche Literatur Südosteuropas) moderierte und führte in die Entwicklung der ungarndeutschen Literatur ab den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts ein. „Seit den 70er Jahren wären es nun schon - je nachdem wie man rechnet - Autoren aus der dritten bzw. vierten Generation",  erklärte Balogh,  „heute lesen drei junge Autoren aus ihren Werken: Robert Becker, Koloman Brenner und Angela Korb." Lyrik und Prosa wurden bei dieser Gelegenheit dargeboten, nach der Lesung folgten Fragen, welche das Gehörte erläutern sollten. Vor allem standen Themen wie Tradition und Modernität oder Sprachwahl zur Diskussion.
András Balogh wies auch darauf hin, daß lyrische Werke die Mehrheit der literarischen Texte der Ungarndeutschen ausmachen würden. Als Interpretation dafür wurde die Wichtigkeit der seelischen Vorgänge - vor allem im ungarischen sprachlichen Kontext - genannt. Sehr viele parallele, intertextuelle Ansätze konnte in den Texten der drei Autoren festgestellt werden; Balogh betonte auch, in der Herangehensweise und der Formenwelt der Autoren stecke Vielfalt. Gedankenanstöße gab vor allem die Frage, für welches Publikum die Texte entstehen sollten.
Es war sehr erfreulich zu sehen, daß in Stuttgart Interesse für diese Lesung bestand.

angie

NZ 30/2008




Dr. András F. Balogh, Koloman Brenner, Angela Korb und Robert Becker im Haus der Heimat.
Foto: Hansjörg Frey

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