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Vernissage: 22. September, 18.00 Uhr
Galerie Sigil, 2626 Nagymaros, Magyar u. 2.


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ZeiTräume - ein erlesenes VUdAK-Album



Neuerscheinung: Wittmann-Lebenswerkband "Schwarze Wolken"


Neuerscheinung: Schwarz-Szily-Wagner-Katalog "Seelenwelten"

Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Wagner Ausstellung
15.01.2006
Etwas Licht

Diesen Titel gab Kunsthistoriker Tibor Wehner (auf dem Foto links) seinem Eröffnungsvortrag bei der Ausstellung „Rückblickend", mit Werken des siebzigjährigen János Wagner (auf dem Foto rechts), Munkácsy-Preisträger (VUdAK-Mitglied), im Haus der Budapest-Galerie. Wehner führte aus:
„In den achtziger Jahren begann Wagner, anstelle der Darstellung mit der Malerei an sich, der Stofflichkeit, der Körperlichkeit des Malens, ließ die Stoffe, die Schichten, die Überlagerungen wie von sich selbst zustande kommen - gehorsam einsehend, daß der Maler selbst auch zum Medium wurde. Er ließ die amorphen und exakten Formen sprechen und achtete nur darauf, daß unter den bläulichen, bräunlichen, gräulichen Farbtönen aus dem Schwarzen, vorfilterartig stets ein Licht aufblinke. Im Hintergrund, in den tieferen Schichten der Bilder, werkelte - zumindest auf der Ebene von Motiven, Instinkten - vielleicht ein verborgenes Natur- oder Landschaftserlebnis, doch es erschien in einer derart umgeschriebenen, abstrahierten Form, daß wir als Betrachter den durch Innervationen diktierten Identifikations- und Kodierungszwängen auf der Ebene der Empfindungen nachgeben können.
Seine mit Form und Kunsttyp des Tafelbildes zusammenhängenden Kompositionen werden im Parterre, seine Papierarbeiten und Applikationen im oberen Geschoß  der Ausstellung gezeigt. Seine Ölgemälde vom Jahr 2000 an, bauen aus Spuren, Streifen, aus sich waagerecht und senkrecht wiederholenden Strömungen, geometrisch anmutenden Formwiederholungen, fallweise aus Quadratnetzen; jedoch verrücken sich die Formen fast ständig, Bewegungen, Verzerrungen stören das System. Freie Farben- und Formenordnungen lassen dekorative Rhythmen sprechen, erschließen dem Betrachter meditative Felder. Eine zurückhaltende, reservierte Malerei ist das, als würde der Künstler einen stillen Freiheitskampf gegen die von ihm selbst aufgestellte Ordnung führen."
Die Ausstellung ist bis zum 12. Februar täglich - außer montags - von 10 - 18 Uhr zu besichtigen. Budapest-Galerie, Budapest III., Lajos u. 158.

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